Beschreibung
Vorwort
Jürgen Hönscheid – MeinArbeitgeber ist der Wind
50 Jahre Surf- und Windsurfgeschichte(n)
Eigentlich wollte ich den Inhalt dieses Buches nur für meine Kinder aufschreiben. Damit sie einen Eindruck davon bekommen, wie es in den Anfängen des Surfens, Windsurfens und in den frühen Rettungsschwimmerjahren war und was ihr Vater mit den anderen “Steinzeitsurfern” so alles veranstaltet hat.
Dann bestärkten mich meine Frau Ute und viele Freunde, diese Erlebnisse einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Oft sprach ich mit Surfkumpels über die guten alten Zeiten und der Grundtenor war immer der gleiche:
„Schade eigentlich, dass das keiner aufschreibt.”
Mit diesem Buch habe ich versucht, ein riesiges Puzzle aus Erinnerungen zusammenzusetzen. Allerdings erhebt es keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ist keine Enzyklopädie, sondern eine Aufzeichnung der Ereignisse, so wie ich sie erlebt habe. Bei einer Vielzahl der Ereignisse könnte es vorkommen, dass ich mich bei dem einen oder anderen Datum um ein paar Tage geirrt habe.
Das Buch widme ich auch den Personen, die oft wichtige Stationen meiner Laufbahn waren und mir den Weg in die richtige Richtung geebnet haben.
An anderen Stellen dokumentiert es einfach auch nur originelle Storys, die in die jeweilige Zeit passen und die mir im Laufe meiner Recherchen wieder in Erinnerung gekommen sind. Vom Freak bis zum Firmenboss, all diese Menschen verbindet ein einzigartiges Lebensgefühl. Unabhängig von ihrem Alter bekommen sie leuchtende Augen, wenn sie von ihren Surf- und Windsurfabenteuern erzählen. Es ist genau diese Faszination, die dieses Buch beschreiben und einfangen soll: Die Erinnerung an besonders schöne Wellen und Ereignisse, aber auch Trips und Erlebnisse sind ein erheblicher Teil des Surfens und Windsurfens. Ich würde mich sehr freuen, wenn der eine oderandere aus meiner Generation sich durch dieses Buch in diese Zeit zurückversetzen könnte. Und wenn ich mit meinen Erinnerungen das Interesse jüngerer Surfer und Windsurfer für die deutsche Pionierzeit ihres Sportes wecken könnte. Außenstehende können mit diesem Buch einen tiefen und authentischen Einblick in die Surfszene erhalten und verstehen sie danach vielleicht besser.
Ohne Geschichte gibt es keine Zukunft! „Der Wind streicht weit draußen auf dem Meer über das Wasser. Dort werden die Wellen geboren, die später an unseren Küsten branden. Der Wind ist auch der Antrieb für unsere Bretter, mit denen wir über die Wellen gleiten. Ich lebte viele Jahre als Windsurfprofi, reiste dabei um den Planeten, dem Wind hinterher – mein Arbeitgeber ist der Wind.“
Jürgen Hönscheid im Oktober 2007





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